Hugo Klein: Gemeinde soll Zuschüsse zur Altbaurenovierung oder für den Abriss
alter Bausubstanz mit anschließendem Neubau an gleicher Stelle
geben.
Die CDU-Fraktion hat einen Antrag für die Beratung und Beschlußfassung durch die Gemeindevertretung eingebracht, der künftig die Bezuschussung privater Bauherren oder Grundstückseigentümer vorsieht, wenn diese in den Innerortslagen der fünf Freigerichter Ortsteile eine Altbaurenovierung leer stehender Wohnobjekte vornehmen oder die alte Bausubstanz abreißen und anschließend an gleicher Stelle wieder einen Neubau zur Schaffung von Wohnraum errichten. Die Höhe der gemeindlichen Zuwendung sollte 10% der entstehenden Kosten, respektive maximal 10.000 Euro je Objekt betragen, erklärte der Vorsitzende der CDU-Fraktion, Hugo Klein.
Nach dem Willen seiner Fraktion werden diese gemeindlichen Fördermittel, die einen Beitrag zur Wiederbelebung der Ortskerne in allen Freigerichter Ortsteilen leisten sollen, auf 100.000 €uro pro Haushaltsjahr begrenzt.
Man erhoffe sich - so Hugo Klein - dass mit dieser finanziellen Förderung durch die Gemeinde Freigericht, Bürgerinnen und Bürger motiviert werden, leer stehende Wohnobjekte zu renovieren oder abzureißen und neu aufzubauen, um neuen Wohnraum im Ortskern zu schaffen. Auch wolle man damit einer Verödung der Ortskerne durch immer mehr brach liegende Häuser und Höfe, die sich mitunter zu „Schandflecken“ entwickeln, entgegenwirken.
Mit dieser quasi reaktivierten Nutzung der Objekte und Grundstücke als Wohnraum in den Ortslagen könne auch der Druck nach Schaffung neuer Baugebiete und Baugrundstücke an den Ortsrandlagen etwas zurückgenommen werden, betonte Klein.
Mit dieser Initiative zur Förderung der Nutzung von Privateigentum setze man darüber hinaus bewußt auch noch ein Signal gegen jene Entwicklung der letzten Jahre, wo man seitens der gemeindlichen Gremien glaubte, mit dem Ankauf „diverser Schandflecke“ durch die Gemeinde, wie zuletzt in der Hauptstraße in Freigericht-Altenmittlau, diesem Problem Herr zu werden. Davon solle künftig kein Gebrauch mehr gemacht werden.
Die diesbezüglich in jüngster Zeit wieder diskutierten Lösungsvorschläge in den Gemeinde-gremien habe seine Fraktion daher zum Anlaß genommen, entsprechende, fraktionsintern seit längerer Zeit geführte Überlegungen, in diese nun präsentierte Initiative einfließen zu lassen, von der man hoffe, dass sie in der Gemeindevertretung Zustimmung findet, erklärte Hugo Hugo Klein abschließend.


